Der 21. Auer Wismutpokal des FC Erzgebirge Aue stellt bereits vor dem ersten Start neue Bestmarken auf. Am 19. und 20. September wird die Schwimmhalle Aue erneut zum Treffpunkt für Schwimmer aus mehreren Bundesländern. Mit 25 Vereinen aus Sachsen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Bayern ist das Teilnehmerfeld so groß wie nie zuvor.

Auch bei den Einzelstarts gibt es einen neuen Rekord: 2.284 Starts stehen auf dem Meldeplan und übertreffen den bisherigen Bestwert von 2.171 aus dem Jahr 2019 deutlich. Für die Organisatoren bedeutet das zwei intensive Wettkampftage mit mehreren hundert Sportlern, Trainern, Eltern und Betreuern.

Zum ersten Mal dabei sind der SV Blau-Weiß Burkhardtsgrün und der SV Tanne Thalheim. Besonders emotional wird die Premiere für Anna Melch und Steve Häcker. Beide haben beim FC Erzgebirge Aue das Schwimmen gelernt und kehren nun mit dem Triathlon-Team aus Burkhardtsgrün an ihre sportlichen Wurzeln zurück.

Andere Vereine wiederum gehören längst zum festen Bestandteil des Wismutpokals. Der Schwimmclub Chemnitz, der SVV Plauen und die Einheit Süd Chemnitz feiern ihre 21. Teilnahme und sind damit seit der ersten Auflage dabei. Der SV 1990 Grimma reist zum 17. Mal nach Aue und gehört mit acht Siegen in der Mannschaftswertung zu den erfolgreichsten Vereinen in der Geschichte des Wismutpokals.

Die weiteste Anreise hat traditionell SwimArt Solingen. Die Delegation aus Aues Partnerstadt legt rund 560 Kilometer zurück und bringt 23 Sportler mit 143 Einzelstarts mit nach Aue.

Besondere Spannung verspricht der Kampf um den Mannschaftspokal. Vorjahressieger SV 1990 Grimma reist mit 30 Sportlern und 277 Einzelstarts an. Auch der SV Schneeberg mit 227 und der Potsdamer SV mit 183 Einzelstarts dürften im Kampf um die vorderen Plätze eine wichtige Rolle spielen.

Natürlich wollen auch die Gastgeber um den Mannschaftspokal kämpfen. Diana Müller und Philipp Epperlein schicken für den FC Erzgebirge Aue 46 Sportler mit insgesamt 322 Einzelstarts ins Rennen. Damit stellen die Auer das größte Team des diesjährigen Wismutpokals.

„Wir haben eine Lücke in den älteren weiblichen Wertungsgruppen. Das könnte uns ein Schnippchen schlagen. Gleichzeitig können der Heimvorteil und die besondere Motivation beim eigenen Wismutpokal noch einmal die letzten Prozente freisetzen“, erklärt Epperlein.

Und vielleicht gelingt es auch einem der kleineren Vereine, für eine Überraschung im Kampf um die Mannschaftswertung zu sorgen. Klar ist schon vor dem ersten Start: Der 21. Auer Wismutpokal verspricht spannende Rennen, neue Rekorde und besondere Begegnungen.

Zuschauer sind herzlich eingeladen, das Spektakel in der Schwimmhalle Aue live mitzuerleben. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Wettkämpfe im Livestream zu verfolgen. Alle Informationen dazu gibt es auf der Webseite der Auer Schwimmer.