Bei den Offenen Stadtsportspielen in Chemnitz gingen insgesamt 85 Sportlerinnen und Sportler aus drei Vereinen an den Start. Der Wettkampf diente zugleich als Qualifikationsveranstaltung für den Kinderpokal des Sächsischen Schwimmverbandes und bot den Nachwuchsschwimmern eine weitere wichtige Standortbestimmung.

Für die Veilchen gingen elf Schwimmerinnen und Schwimmer unter der Leitung von Nachwuchstrainerin Diana Müller an den Start. Trotz hochsommerlicher Temperaturen und eines straffen Wettkampfprogramms mit teilweise nur fünf bis zehn Minuten Pause zwischen den einzelnen Rennen präsentierte sich das Team in hervorragender Verfassung.

Am Ende durften sich die Veilchenschwimmer über insgesamt 21 Medaillen freuen. Sechsmal Gold, siebenmal Silber und achtmal Bronze standen zu Buche. Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Frida Roth, die über 50 Meter Rücken die geforderte Kadernorm erfüllte. Nun hofft das Trainerteam, dass ihr in der kommenden Woche auch über 100 Meter Rücken die noch fehlenden Zehntelsekunden gelingen, um sämtliche Kadernormen zu erreichen.

Trainerin Diana Müller zeigte sich nach dem Wettkampf äußerst zufrieden: „Es war heute sehr heiß und zwischen den Starts lagen teilweise nur fünf bis zehn Minuten. Trotzdem haben alle Sportler großartig gekämpft. Viele konnten neue Bestzeiten erzielen und haben enorme Fortschritte in der Technik gemacht, insbesondere bei den tiefen Wenden im Rückenschwimmen.“

Besonders beeindruckt zeigte sich die Trainerin vom Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft: „Alle haben sich gegenseitig angefeuert und mitgefiebert. Dieser Teamgeist war sehr schön zu sehen und hat mich besonders gefreut.“

Auch im Vergleich zu den Trainingsbedingungen der Konkurrenz aus Chemnitz und Zwickau zog Müller ein positives Fazit: „Ich denke, wir haben uns sehr gut geschlagen.“

Mit zahlreichen Medaillen, vielen persönlichen Bestleistungen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung traten die Veilchenschwimmer die Heimreise aus Chemnitz entsprechend zufrieden an.